Übersicht
Was ist
Alexander-Technik?
Geschichte der
Alexander-Technik
Einzelstunden
Kurs-Programm (PDF)
Für wen?
Medizinische Aspekte
Wissenschaft
Dominik Rollenhagen
Wegbeschreibung
Literatur und Links

Medizinische Aspekte

Die Alexander-Technik wird seit ca. 30 Jahren in Deutschland und der Schweiz unterrichtet. Sie wird von Wissenschaftlern (siehe wissenschaftliche Forschung und Bestätigung), Ärzten, Heilpraktikern und Kliniken empfohlen und mit Erfolg eingesetzt. In der Schweiz erstatten die Krankenkassen die Kosten für Alexander-Technik-Unterricht.

Die Alexander-Technik kann bei zahlreichen Krankheiten und Krankheitsfolgen den Heilungsprozess unterstützen, obwohl sie keine therapeutische Methode im Sinne der Schulmedizin ist. Der Alexander-Technik-Lehrer vermittelt dem Schüler, auf eine andere Weise mit sich umzugehen, das heißt übermäßige Anspannungen zu erkennen und abzubauen. Der Schüler lernt die Haltungs- und Bewegungsmuster zu unterlassen, die der Physiologie des Körpers entgegenwirken. Die zunehmende Entspannung erleichtert die Aufrichtung der Wirbelsäule und das Ausführen von alltäglichen Bewegungen. Die verminderte Belastung der Wirbelsäule und der Extremitätengelenke wirkt oft nicht nur schmerzlindernd sondern auch regenerierend auf den gesamten Körper.

Die körperliche Entspannung fördert auch die psychische Entspannung. Die Alexander-Technik zeigt, wie man mit Stress umgehen kann und hilft gelassener zu werden. Sie aktiviert die Selbstheilungskräfte und führt langfristig zu einer Verbesserung des Gesamtzustandes, sowohl beim gesunden als auch beim körperlich und psychisch erkrankten Menschen. Es ist sehr sinnvoll, die Alexander-Technik als prophylaktische Maßnahme einzusetzen, insbesondere für Menschen, die einer körperlichen und psychischen Belastung in Beruf oder Alltag ausgesetzt sind.


Wann ist Alexander-Technik angezeigt?

  • bei unterschiedlichen orthopädischen Problemen, z. B. Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen, Fehlhaltungen, Arthrose, Arthritis, Skoliose, Tennisellenbogen, Mausarm

  • ebenso bei psychosomatischen und stressbedingten Störungen, z. B. Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen, Magen-, Darm- und Verdauungsbeschwerden, Angstzuständen, Depressionen, Angina pectoris, Bluthochdruck, Stottern

  • bei Atemfunktions- und Stimmproblemen, z. B. Asthma, chronischer Bronchitis, Heiserkeit

  • bei Krankheits- und Unfallfolgen, z. B. Bandscheibenläsionen (Diskushernie), Schleuder- trauma, Multiple Sklerose, Parkinson Syndrom, rheumatischen Beschwerden

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